Erfahrungsberichte

Was meine Klienten über Ihre Erfahrungen mit der Intrapsychischen Systemarbeit berichten

Ich fühle mich einfach wohl in meiner Haut…

In den letzten Monaten habe ich immer öfter wahrgenommen, wie sehr ich mich verändert habe. Ich fühle, dass ich fest im Leben stehe und nun mein Leben lebe.
Oder, wie Du es mal ausgedrückt hast: Ich bin in meiner Kraft. Die Kraft, die schon immer in mir war, über die ich aber nie verfügt habe. Ich spüre, dass ich nicht mehr tatsächlichen oder scheinbaren Erwartungen „von außen“ genügen muss, sondern dass ich der sein kann, der ich wirklich bin.
Und dabei mache ich Erfahrungen, die mir so unglaublich erscheinen, dass ich manchmal gedacht habe, ich bilde mir das nur ein: Obwohl ich nur noch das ausdrücke, was ich als richtig und Teil meiner selbst empfinde, ernte ich in meinem Umfeld nicht – wie oft geschehen – Ablehnung und Missverständnis, sondern: meine Anteilnahme, Ratschläge und Meinung sind geradezu gefragt. Inzwischen weiss ich, dass ich mir das nicht einbilde, sondern dass hier Dinge richtig laufen, weil ich bei mir bin.

Ich fühle mich einfach wohl in meiner Haut, genieße es, mich selbst wahrzunehmen, freue mich über die nie gekannte Tiefe, Vertraulichkeit und Sicherheit in meinen persönlichen Beziehungen, die unerwartete Wertschätzung in meinem beruflichen Umfeld und die Gewissheit, geliebter und vollkommener Teil einer vollkommenen Schöpfung zu sein.
TH. 26.01.2017

Gelassener durchs Leben gehen…

Ich führe ein durchschnittliches, normales Leben: Schule, Ausbildung, Studium, Beruf, Mann, Kind etc.
Schon als Kind habe ich jedoch den tiefen Entschluss gefasst, niemals zu werden, wie einige Mitglieder meiner Ursprungsfamilie und dafür alles mir mögliche zu tun.
So wurde mein Interesse an Verhaltensforschung und Psychologie bereits in der Schule geweckt und im Studium vertieft. Aber es blieb nicht bei der theoretischen Beschäftigung, ich habe auch viel ausprobiert: Psychoanalyse, Coaching, Rückführungen, Familienaufstellung,Psychodrama, Hypnose, Voice Dialouge, Supervision, Kunsttherapie, Märchenarbeit, Schamanische Heilarbeit,Meditation, Yoga,…
In der meditativen Herzensarbeit viel mir irgendwann auf, dass ich dabei nicht wirklich etwas spüre. Auch der Kontakt zu vielen Menschen war oft umhüllt von einem unsichtbaren Schutzwall. Das war für mich der Normalzustand. So habe ich die Welt schon immer erlebt.

Ursache dieser Wahrnehmung war ein Geburtstrauma. Da ich mich trotz meiner Startbelastungen glücklicherweise relativ normal entwickelte habe und keine gravierenden Verhaltensauffälligkeiten aufwies oder Probleme hatte, wurde dieses Thema in allen anderen Methoden, die ich ausprobierte, zwar benannt, aber nicht vertieft oder gar aufgelöst.
Während des Durchlaufens meines eigenen IPS-Prozesses, stand nach relativ wenigen Sitzungen ganz automatisch auch die Bearbeitung des Geburtstraumas und der daraus resultierenden Folgetraumen an.
Heute weiß ich, dass ich mich die ganze Zeit in einem Schockzustand befand und deshalb auch Nähe nur bedingt zulassen und manches einfach nicht fühlen konnte. Ich fühle mich jetzt sehr viel freier und gleichzeitig meinen Mitmenschen gegenüber näher. Inzwischen spüre ich auch das Fließen meiner Herzensenergie. Das ist ein großes Geschenk für mich. Eigene Sitzungen habe ich immer wieder auch als fordernd und anstrengend erlebt.

Doch ich habe noch nichts Vergleichbares kennen gelernt, was mich in so kurzer Zeit und so sehr in Kontakt mit meiner eigenen Essenz gebracht hat, mir hilft, zunehmend präsenter zu sein und mit weniger Kampf, dafür gelassener durchs Leben zu gehen.

A.B. 2015

Bei mir selbst angekommen…

Zehn Jahre lang war ich unterwegs auf der Suche nach mir selbst. Und hatte eine mehr oder weniger klare Vorstellung davon, wie ich dann wäre… frei von all den Reaktionshaltungen, Abwehrmechanismen und selbst auferlegten Beschränkungen: kraftvoll und leidenschaftlich wollte ich sein und ja…. bezogen schon auch…. in Beziehung leben… Das hatte ich nur sehr selten und wenn überhaupt dann nur für kurze Zeit gekonnt. Schnell wurde es mir zu eng, zu vereinnahmend… und ich zog mich wieder zurück.

In den ersten acht Jahren tauchte immer wieder etwas von dem auf, wonach ich auf der Suche war und nach kurzer Zeit war es wieder verschwunden … unerreichbar im Nirgendwo. Ich lebte weiter alleine, verausgabte mich regelmäßig in der Arbeit, war immer wieder völlig ausgelaugt, suchte Rückzug und Erholung und dann ging es mit frischen Kräften wieder von vorne los… Mein Leben war nicht schlecht, meine Arbeit war sinnvoll, mein Einkommen sicher, ich erlebte mich umgeben von Menschen, die mich mögen und schätzen, aber konnte das alles sein?

Anhaltende Veränderung, meine eigentliche Tiefe und Erfüllung habe ich nach und nach durch die von Monika Schneeweiß entwickelte Intrapsychische Systemarbeit gefunden. Es gab Zeiten, da ging die Veränderung leicht und fließend vonstatten, dann wieder war es mühsam und beschwerlich. Aber immer, immer hat sich etwas in mir verändert, anhaltend verändert. Nur ganz selten hatte ich das Gefühl, jetzt wirft es mich wieder zurück und mir geht wieder etwas verloren. Fließend und organisch war der Weg mit all den Mühen und der Erleichterung, die das Bearbeiten von Introjekten und Traumata mit sich bringen. Immer näher fühlte ich mich meinem Ziel.

Meine Kontakte zu anderen Menschen hatten sich spürbar vertieft, schwierige Beziehungen entspannt. In der Arbeit erlebte ich öfter eine Leichtigkeit und Freude, weniger Anstrengung, kein Ausbrennen mehr.

Die eigentliche Wende kam jedoch völlig überraschend und mit einer Wucht, dass ich am liebsten alle Entwicklung rückgängig gemacht hätte. Es tauchte ein Trauma auf, bei dem ich als kleines fünf Monate altes Kind Gewalt und Übergriffigkeit erlebt hatte. Und jetzt sollte der Weg sein, diese Verletzung anzunehmen? Ich sollte meiner Verletzlichkeit und Offenheit wieder Raum geben, die ich damals abgespalten hatte, um mit dieser furchtbaren Situation zurecht zukommen? Das fühlte sich an wie Sterben, wie Aufgeben, wie Kapitulieren in einem Kampf, den ich doch über Jahre so erfolgreich gekämpft hatte. Das ging nicht. Sollte wirklich das die Lösung sein, was ich über Jahrzehnte hinweg zwanghaft vermieden hatte und was mir das Schlimmste und Unmöglichste überhaupt erschien: aufgeben, meine Schutzstrategie loslassen, meinen Überlebenswillen verleugnen und mich dem Leben und den Menschen offen, weich und berührbar zu zeigen.

Mir begegnete der Spruch: „Wenn das die Lösung ist, dann will ich mein Problem zurück.“ Genauso fühlte ich mich: enttäuscht und irgendwie betrogen und verraten vom Leben. Das sollte die Belohnung für all meine Anstrengung sein? Aber genauso war es: Im Kapitulieren, im Aufgeben, im Loslassen, im Annehmen von Schmerz, Verletzlichkeit und Todes-Angst, im Wahrnehmen und Dasein-Lassen, ging plötzlich in meinem Innen wie eine Falltür nach unten auf, ich sackte tiefer und fand mich wieder, nicht wie befürchtet im freien Fall, sondern in einer Geborgenheit, Freude, Offenheit, Leichtigkeit und Stille, die ich bisher noch nie erlebt hatte. Ich war angekommen bei mir selbst, meine Suche hatte mich zu mir nach Hause geführt. Die Intrapsychische Systemarbeit hatte mir den Weg dorthin aufgezeigt und Monika Schneeweiß mich treu und verlässlich, feinfühlig, wach und einfühlsam dorthin begleitet.

A.P. 2016